Blühflächenprojekt zur Remstal Gartenschau 2019

Zusammenfassung:

Das Blühflächenprojekt will das Remstal zum Blühen bringen, bienenfreundlich1 auf ca. 200 neu angelegten oder ökologisch aufgewerteten Blühflächen und alle sollen es sehen im Internet und live erleben können entlang von Wanderwegen und Radwegen. Es ist ein Mitmachprojekt unter Schirmherrschaft des Landesverbandes der Württembergischen Imker und richtet sich an Kommunen, Privatpersonen, Unternehmen, Landwirte, Vereine und Schulen. Jede Fläche ist willkommen. 

Aktuelle Situation:

Unsere Bienen, Wildbienen und Schmetterlinge finden immer weniger Nahrung in unserer Kulturlandschaft - auch im Remstal. Rückgang der Blütenbestäubung und Artensterben sind sichtbare Folgen.

Die Projektumsetzung:

Das Projekt wird von der Remstal Gartenschau GmbH unterstützt, die Projektkoordination übernimmt der Imkerverein-Waiblingen u.U. ehrenamtlich, der Landesverband württembergischer Imker hat die Schirmherrschaft übernommen.

Zur Finanzierung der geplanten Aufwände werden derzeit Sponsoren akquiriert und Spendenaktionen durchgeführt.

Wenn Sie weitere Fragen haben oder das Projekt unterstützen möchten, melden Sie sich bitte z.B.  über unsere Kontaktseite. Wir freuen uns über jeden Beitrag.

Die Projektidee:
Anlässlich der Remstal Gartenschau 2019 haben wir folgende Projektidee entwickelt:

  • Ein interkommunales Projekt aufsetzen zur Schaffung einer Remstal-Bienenroute bis zum Start im Mai 2019
  • Ein bienenfreundliches1 Blühflächenpuzzle zusammenstellen auf 80 km Länge mit ca. 200 sinnvoll verteilten, standorttypischen und artenreichen Einzelflächen2.

    Konkret heißt das:

  • der Abstand zwischen zwei Blühflächen beträgt max. 1 km
  • die Blühpflanzen bilden zusammen ein Trachtfliessband, d.h. es blüht lückenlos von März bis Oktober, so dass die Insekten durchgängig Nektar und Pollen finden
  • die Pollendiversität, d.h. die Zahl der bienenfreundlichen1 Pflanzenarten, nimmt stetig zu
  • wir brauchen eine Internet-Informationsplattform dafür, die öffentlich über den jeweils erreichten Stand Auskunft aktuell geben kann
  • das Ganze soll über die Remstal-Gartenschau hinaus bestehen und fortgeführt werden
  • das Projekt kann anderen Regionen als Anregung dienen


Mitmachen sollen Kommunen, Privatleute, Landwirte, Unternehmen, Vereine und Schulen. Sie schaffen eigenverantwortlich und ergebnisorientiert neuen Lebensraum für unsere Nützlinge und bunte Vielfalt für Gartenfreunde und Pflanzenfans in ihrer eigenen dichtbesiedelten Kulturlandschaft

Jede der 16 Kommunen der Remstal-Gartenschau liefert 5-10 bienenfreundliche1 kommunale Blühflächen
Jede Fläche ist willkommen, ob bestehend (eh-da), neu angelegt oder ökologisch aufgewertet. Es gibt keine Mindestgröße

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1 bienenfreundlich bedeutet: Honigbienen, Wildbienen und andere fliegende Bestäuberinsekten. Die Honigbiene wird vereinfachend als Zeigerinsekt benannt.
2 bevorzugt mit heimischen Pflanzenarten unter Berücksichtigung von §29 Naturschutzgesetz und Empfehlungen des LfU BaWü